De Tommaso kam kalt herein und fand trotzdem den ganzen Bogen von „E lucevan le stelle“. Harteros war in Akt II herrisch; man vergaß, dass jemand ersetzt worden war.
Tosca
Das UrteilLohnt es sich?
Ein nahezu einhelliges Hoch vom Publikum. Die Kritik ist beim Orchester wärmer als bei der Inszenierung — Pappanos Dirigat ist das meistgelobte Element.
Über das WerkTosca
Puccinis Melodram von 1900 verdichtet eine Revolution in einen einzigen römischen Tag: Der Maler Cavaradossi versteckt einen entflohenen Gefangenen, die Sängerin Floria Tosca liebt ihn, und Polizeichef Scarpia will beide. Die Partitur ist eine Studie wachsender Spannung — drei Akte, drei Morde und zwei der berühmtesten Arien für Sopran und Tenor.
Über diese InszenierungWallmann · Pappano
Margarethe Wallmanns Inszenierung von 1958 ist die Erb-Tosca des Hauses: monumentale gemalte Bühnenbilder von Sant'Andrea della Valle, Palazzo Farnese und Engelsburg, in stärkstem Helldunkel ausgeleuchtet. Diese Wiederaufnahme leitet musikalisch Antonio Pappano, dessen Lesart breiter und dunkler ist als die jüngsten Repertoire-Abende — die Kritik hebt die Konfrontation in Akt II hervor.
Über Besetzung & TeamWer auftritt
Anja Harteros kehrt zu einer Paraderolle zurück, an den meisten Terminen an der Seite von Jonas Kaufmann als Cavaradossi; Bryn Terfels Scarpia trägt die Serie. Die Besetzung wechselt je nach Datum — prüfe immer die konkrete Vorstellung unten, bevor du kaufst.
VorstellungenKommende
Vergangene
Besetzung & Leading TeamAktuell bekannte Besetzung
Auf der Bühne
Besetzung kann sich ändern — prüfe die konkrete Vorstellung vor der Buchung.
Leading Team
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Pappano hielt den Graben straff, ohne je die Bühne zuzudecken. Der Einspringer zeigte im Akt-I-Duett etwas Nervosität — verständlich ohne Probe — aber der Abend fing sich bis zum Erschießungskommando vollständig.
Habe diese Inszenierung vor Jahren und jetzt wieder gesehen — die Bühnenbilder bekommen allein beim Vorhang Applaus. Ein Punkt Abzug nur, weil das Konzept bewusst ein Museumsstück ist.
Maschinell übersetzt
Redaktioneller PressespiegelWas die Kritik schrieb
Über elf Besprechungen hinweg ist sich die Kritik einig, dass der Abend dem Graben gehört: Pappanos breite, dunkle Lesart ist das meistgelobte Element, Harteros' Akt II wird wiederholt hervorgehoben. Die Wallmann-Inszenierung spaltet — für die einen „unkaputtbar“, für die anderen „ein schönes Relikt“. Kein Medium bewertet die Wiederaufnahme unter solide.